Finnische Regierung erteilt Baugenehmigung für AREVA's EPR in Finnland
Presseinformation der AREVA, Paris/Erlangen/Lynchburg 17. Februar 2005
Am heutigen 17. Februar 2005 hat die finnische Regierung dem Energieversorger TVO (Teollisuuden Voima Oy) die atomrechtliche Baugenehmigung für das Kernkraftwerk Olkiluoto 3 erteilt. Die Entscheidung, die Teil des erforderlichen atomrechtlichen Genehmigungsverfahrens ist, bestätigt einmal mehr das evolutionäre Design und das umfassende Sicherheitskonzept des EPR.
Der EPR, der ursprünglich von Framatome* und Siemens* unter Mitwirkung von französischen und deutschen Genehmigungsbehörden und Gutachterorganisationen entwickelt wurde, ist das Ergebnis intensiver Forschungs- und Entwicklungsarbeiten und basiert auf der Betriebserfahrung aus der größten Druckwasserreaktorflotte der Welt.
Nachdem die finnische Behörde für Reaktorsicherheit und Strahlenschutz STUK am 21.01.2004 die im Rahmen des Genehmigungsverfahrens erforderliche Stellungnahme an das finnische Handels- und Industrieministerium übergeben hatte, ist damit die letzte Hürde für den Bau des EPR im finnischen Olkiluoto genommen worden. In ihrer sicherheitstechnischen Beurteilung hatte die STUK festgestellt, dass sie keine sicherheitsrelevanten Hindernisse sehe, die der Erteilung der atomrechtlichen Baugenehmigung entgegenstünden. Die STUK hebt hervor, dass das evolutionäre Design des EPR gegenüber den Vorgängerbaureihen durch AREVA nochmals verbessert wurde. Ausdrücklich genannt werden zum Beispiel der Schutz gegen den Absturz großer Flugzeuge sowie vollständig redundante und diversitäre Sicherheitssysteme.
Am 18. Dezember 2003 hatte das Olkiluoto 3 Konsortium bestehend aus AREVA und Siemens den Vertrag über die schlüsselfertige Lieferung eines Kernkraftwerks des Typs EPR mit dem finnischen Stromversorger TVO unterschrieben. Innerhalb des Konsortiums wird Framatome ANP die Nuklearanlage und Siemens Power Generation die Turbinenanlage liefern.
*) Framatome und Siemens legten ihr Nukleargeschäft Anfang 2001 zur Framatome ANP zusammen, an der AREVA mit 66% und Siemens mit 34% beteiligt sind.
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