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Kernkraftwerksbetreiber intensivieren Förderung des Know-how-Erhalts

Presseinformation vom 5. März 2010

Die deutschen Kernkraftwerksbetreiber E.ON Kernkraft, RWE Power, EnBW Kernkraft und Vattenfall Europe Nuclear Energy haben zukunftsweisende Kooperationsabkommen mit zunächst drei Forschungseinrichtungen geschlossen.

Die Betreiber intensivieren damit ihre Aktivitäten zum Erhalt und Ausbau der kerntechnischen Kompetenzen an Forschungseinrichtungen und Hochschulen. Für die Bereiche Simulationsmethoden, Neutronik/Thermohydraulik, Werkstoffverhalten und Analyse internationaler Forschungsergebnisse wurden Kompetenzpartner ausgewählt und Projekte initiiert, die zum Know-how-Erhalt und -Ausbau beitragen.

Mit Wirkung vom 1. Januar 2010 werden zunächst insgesamt acht Forschungsprojekte

  • am KIT, Karlsruhe Institut für Technologie
    (Zusammenschluss des ehemaligen Forschungszentrums Karlsruhe und der Technischen Universität Karlsruhe),
  • an der MPA (Materialprüfungsanstalt) der Universität Stuttgart und
  • am FZD, Forschungszentrum Dresden-Rossendorf, sowie an der Technischen Universität Dresden

in dem neuen Programm gefördert. Damit verfügen die Forschungseinrichtungen über weitergehende Mittel zur Bearbeitung von Fragestellungen zu in Betrieb befindlichen Kernkraftwerken.

Das finanzielle Engagement der Betreiber deckt insgesamt zwölf Stellen für wissenschaftliches Personal bei Projektlaufzeiten zwischen vorerst drei bis fünf Jahren ab. Die Fördersumme hierfür beträgt zunächst ca. 6,5 Millionen Euro.

Weitere Informationen:
VGB PowerTech e.V. - Arbeitsgruppe Forschungsförderung
Dr.-Ing. Ludger Mohrbach
E-Mail: ludger.mohrbach@vgb.org


Die Presseinformation stehen als PDF-Datei zur Verfügung:

 

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