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Heinrich-Mandel-Preis 2011
Das Kuratorium der VGB-FORSCHUNGSSTIFTUNG vergab den Heinrich-Mandel-Preis 2011 an
- Sebastian Meinke und Christian Ziems, Universität Rostock, für die Untersuchung der Auswirkungen wachsender Netzeinspeisung von Strom aus volatilen regenerativen Energien auf die Fahrweise konventioneller Kraftwerke.
Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wurde anlässlich des VGB-Kongresses KRAFTWERKE 2011 am 21. September 2011 in Bern/Schweiz vom Vorsitzenden des VGB übergeben.
Gerd Jäger zeichnet Christian Ziems (l) und Sebastian Meinke (r) mit dem Heinrich-Mandel-Preis 2011 aus
Die wachsende Netzeinspeisung von Strom aus volatilen regenerativen Energien stellt die Betreiber thermischer Kraftwerke vor neue Herausforderungen, da dies die Fahrweise konventioneller Kraftwerke erheblich beeinflusst.
Herr Meinke und Herr Ziems haben in ihren Arbeiten (mittels verschiedener Szenarien) die Auswirkungen der volatilen Netzeinspeisung auf thermische Kraftwerke mit Hilfe eines Modells untersucht. Diese Modellierung, bestehend aus Kraftwerksmodell und Netzmodell, ermöglicht Aussagen über die zukünftige Marktfähigkeit von fossil befeuerten Kraftwerken, Anpassungsanforderungen an bestehende Kraftwerke sowie geeignete Auslegung neuer Kraftwerke. Ferner können Grenzen systemverträglicher Integrierbarkeit nicht-disponibler Leistungen bestimmt werden.
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Weitere Informationen |
- Christian Ziems, Harald Weber, Sebastian Meinke, Egon Hassel und Jürgen Nocke,
Ratio between conventional and renewable energy production in Germany with focus on 2020, VGB PowerTech 08/2011, S. 35 - 42.
- Frühere Preisträger
- Vergaberichtlinie
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