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Tschernobyl 20 Jahre nach dem Unfall: Strahlenbelastungen, gesundheitliche Auswirkungen und zusammenfassende Darstellung des Unfallgeschehens

Am 26. April 2006 jährte sich der Kernkraftwerksunfall von Tschernobyl zum 20. Mal. Im Gegensatz zu den ersten Wochen und Monaten nach der Katastrophe 1986 verstehen wir dank einer offeneren Informationspolitik der russischen Behörden heute den Ablauf des Unfalls und auch die Ursachen für das Unfallgeschehen sehr viel besser.

Vorschriftenwidriges Handeln und Fahrlässigkeit bei einem riskanten Experiment im Reaktorblock 4 zusammen mit einer technisch nicht inhärenten sicheren Anlage haben diesen Unfall möglich gemacht.

Der VDEW-Sonderausschuss "Arbeitsmedizin und Gesundheitsschutz" hat mit Bezug auf Quellenangaben der internationalen Organisationen UNSCEAR (United Nations Scientific Commitee on the Effects of Atomic Radiation), IAEA (International Atomic Energy Agency), WHO (World Health Organisation) und SSK (Strahlenschutzkommission des “Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit”) eine Bilanz über die gesundheitlichen Folgen der Katastrophe zusammengestellt.

Einzelheiten sind der angehängten Datei "VDEW.pdf" zu entnehmen.

Ergänzend zu diesem Bericht verweisen wir auf eine umfassende Stellungnahme der ILK (Internationale Länderkommission Kerntechnik). Die ILK hat zu den Auswirkungen des Unfalls von Tschernobyl in einer Bestandsaufnahme 20 Jahre nach der Reaktorkatastrophe Stellung bezogen. Diese ILK-Stellungnahme beinhaltet u.a. auch den technischen Ablauf des Unfalls.

 


VDEW Nachricht zum Download als PDF


ILK-Stellungnahme zum Download als PDF

 

Weitere Informationen unter:     Energie-Fakten.de

 

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