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Emissionshandel: alle NAPs durch die Kommission genehmigt
Am 20. Juni 2005 hat die Europäische Kommission den griechischen nationalen Allokations-plan für CO2-Emissionsberechtigungen genehmigt. Damit sind alle 25 Allokationspläne für die erste Zuteilungsperiode 2005 bis 2007 gebilligt. Die Kommission hat damit der Erteilung von insgesamt 6,57 Milliarden Emissionsberechtigungen (EB) für die Zuteilungsperiode 2005 bis 2007 zugestimmt. In 14 der 25 Allokationspläne hat die Kommission Reduzierungen der von den nationalen Regierungen vorgesehenen Berechtigungen um insgesamt 290 Mio. EB bzw. rund 4 % der Gesamtmenge verlangt. Insgesamt sind 11.400 Anlagen betroffen.
Die Stromerzeuger in Europa haben mehr als die Hälfte der Berechtigungen erhalten. Bezogen auf den Bedarf ohne besondere CO2-Reduktionsmaßnahmen beträgt die Fehlmenge der Stromerzeuger in Europa 100 Mio. EB pro Jahr.
In Deutschland wurden nach Angabe der Deutschen Emissionshandelsstelle (DEHSt) an 1.236 Anlagen (67 % von allen in Deutschland teilnehmenden Anlagen) der Energiewirtschaft für 2005 bis 2007 1.171 Mio. EB zugeteilt, das sind 79 % der ausgegebenen Berechtigungen.
Der Emissionshandel ist inzwischen angelaufen, allerdings sind bisher erst in acht Mitgliedsländern die für die aktive Beteiligung erforderlichen Register eingerichtet. Die aktuellen Börsenpreise für Emissionsgenehmigungen an der EEX European Energy Exchange in Leipzig sind von ursprünglich etwa 5 EURO pro tCO2 auf zeitweise fast 30 EURO pro t CO2 angestiegen und liegen derzeit bei etwa 20 EURO pro t CO2.
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