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Kurzfassungen PowerTech 12Der VGB-Kongress „Kraftwerke 2004“ Der VGB-Kongress „Kraftwerke 2004“ fand vom 6. bis 8. Oktober 2004 in Köln/Deutschland statt. Leitthema war „Ensuring Investments – How can we fill the Generation Gap“. Rund 1 000 Teilnehmer aus dem In- und Ausland nutzten in der Plenar- und den Fachveranstaltungen zu den Themenkreisen „Markt und Wettbewerb“ sowie „Technik, Betrieb und Umwelt“ die Gelegenheit zur Information und Diskussion. Spezifische Beiträge setzen sich mit weiteren Themen auseinander, so der Kernenergie in Europa, den Anforderungen an die Energiewirtschaft aus Sicht von Verbrauchern, Betriebserfahrungen, neuen Werkstoffen, dem Einsatz Erneuerbarer Energien sowie Klimaschutzfragen. Ein umfangreiches Rahmenprogramm und Technische Besichtigungen rundeten den Kongress ab.
In Lauta, Sachsen, wird eine thermische Abfallbehandlungsanlage als Teil des Abfallwirtschaftskonzeptes des Regionalen Abfallverbandes Oberlausitz-Niederschlesien (RAVON) errichtet. Der Bau wurde 1993 von der RAVON beschlossen und 1995 europaweit ausgeschrieben. 1997 unterzeichneten das Konsortium VEAG/STEAG und RAVON entsprechende Verträge mit einer Laufzeit von 25 Jahren. Die T.A. Lauta besteht aus zwei baugleichen Verbrennungslinien mit einer Feuerungswärmeleistung von je 37,5 MW und einer Verbrennungskapazität von insgesamt 225.000 Mg Abfall pro Jahr.
Vor der Durchführung einer Optimierungsmaßnahme in Kraftwerken muss neben der technischen Machbarkeit auch die wirtschaftliche Rentabilität dieser Maßnahme untersucht werden. Planung und Durchführung erfordern bei den in diesem Beitrag behandelten Automatisierungskonzepten eine enge Zusammenarbeit zwischen den Spezialisten des Kraftwerksbetreibers und des Leittechniklieferanten. Anhand von vier Beispielen, u.a. hinsichtlich „Verbrauchsgeführtem Anfahren“, wird der Nutzen leittechnischer Verbesserungen in bestehenden Anlagen aufgezeigt.
Die Ermittlung des Lebensdauerverbrauches und die Schätzung der Restlebensdauer sind wichtige Untersuchungsaufgaben für die Betreiber von Kraftwerken geworden. Notwendige Mittel zur ausreichenden Abschätzung für Entscheidungen müssen vorliegen. Einige dieser Mittel und deren Anwendung werden für die elektrischen Anlagenteile Maschinentransformator / EB-Transformator, Generator und Schaltanlage / Kabel beschrieben. Für bestimmte Anlagenteile ist die besondere Empfindlichkeit gegenüber Alterungsvorgängen zu berücksichtigen.
Im Gegensatz zur proprietären Hardware und Software traditioneller Kraftwerksleitsysteme verwenden moderne Leitsysteme mit PC-basierten HMI-Lösungen heute internationale Standards und verfügen über unvergleichbar mehr Funktionalität. Anhand eines praktischen Beispiels, der leittechnischen Hochrüstung im Gemeinschaftskraftwerk Kiel, wird vorgestellt, wie durch angepasste Update-/Upgrade-Strategien die Systemwartbarkeit langfristig gesichert und der Kraftwerksbetreiber darüber hinaus an funktionalen Erweiterungen partizipieren kann.
Die Betriebsführung von Müllverbrennungsanlagen ist eine Herausforderung, auch, da ein gesicherter reproduzierbarer Kenntnisstand zur Beständigkeit von Werkstoffen und Konstruktionen des Dampferzeugers nur bedingt bestimm- bzw. abfragbar ist. Als hilfreiche Methode diesen Mangel auszugleichen, hat sich das freie assoziierende Gespräch zwischen unterschiedlichen Fachrichtungen erwiesen. Erarbeitete theoretische Hypothesen zur Korrosion müllgefeuerter Dampferzeugern werden vorgestellt und verwendete Werkstoffe diskutiert.
Bei Turbomaschinen treten auch heute noch Anstreifschäden mit relativ moderaten Auswirkungen bzw. bis hin zum Ausfall der Turbine auf. Wie verschiedene Fälle aus den letzten Jahren zeigen, sind oft technische Probleme, die grundsätzlich beherrschbar sind, dafür verantwortlich. Die Schadenbearbeitung zeigt immer wieder, dass eine Aufklärung von Anstreifschäden auf Grund von fehlenden Daten schwierig oder gar nicht möglich ist. Die wichtigsten Untersuchungsschritte zur Aufklärung eines Anstreifschadens werden zusammengefasst.
Die RWE Power AG betreibt in Essen-Karnap ein Müllheizkraftwerk (MHKW) mit einer Jahresveraschungskapazität von 745.000 t Hausmüll und hausmüllähnlichen Gewerbeabfällen. Das für den Kraftwerksbetrieb benötigte Rohwasser wird in drei Stufen zu Brauch-, Kühlturmzusatz- und Kesselspeisewasser aufbereitet. Ab dem 31.05.2002 war die Einleitung von Kiesfilterrückspülwässern mit einem Schwebstoffgehalt größer 50 mg/l nicht mehr erlaubt. Diese geänderten wasserrechtlichen Rahmenbedingungen machten einen Umbau der Wasseraufbereitungsanlage (WAB) erforderlich.
Der Zeitstandfestigkeit von 9 bis 12%igen Chromstählen für Dampfleitungen und Turbinen hat sich in den vergangenen 25 Jahren verdoppelt. Neu entwickelte Dampfleitungsstähle basieren sich auf Weiterentwicklungen von bewährten Stählen, wie dem X20CrMoV121. Festigkeitssteigerende Mechanismen durch Zusatz von Mo und W werden diskutiert. Zur Weiterentwicklung der Chromstähle für Dampftemperaturen bis 650 °C sind Oxidation durch Dampf sowie Zeitstandfestigkeit zu berücksichtigen.
Um bei MVA´s die garantierten Betriebsstunden zu erreichen, werden verschiedenartige Reinigungseinrichtungen eingesetzt. Die Reinigung der Heizflächen der Strahlungszüge mit den bisher bekannten Systemen erzielte nicht die erforderliche Wirkung. Im Müllheizkraftwerk Kassel trat eine hohe Verschm |
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