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PT 10
Zukünftige Herausforderungen für die Energieerzeugung mit CO2-Reduzierung – Wachsender Bedarf an Brennstofflexibilität –
Klaus Payrhuber, Michel Moliere, Marcus Scholz und Robert M. Jones
Energieversorgungsunternehmen und Kraftwerksbetreiber müssen sich zukünftig auf komplexere und anspruchsvollere Rahmenbedingungen einstellen, gekoppelt mit einer wachsenden Brennstoffdiversifizierung. Die Erweiterung des Brennstoffspektrums stellt höhere Erwartungen an die Kraftwerkshersteller, aber auch z. B. die Möglichkeit mit Gasturbinen tatsächlich ein größeres Brenn-stoffspektrum nutzen zu können.
Der Gasturbinenprozess mit sequentieller Feuerung – Erfahrungen, Stand der Entwicklung, Perspektiven
Michael Ladwig, Karin Lindvall und Rainer Conzelmann
Alstom's GT24/GT26 Gasturbine ist die einzige am Markt erhältliche mit sequentieller Verbrennung. Das Prinzip der sequentiellen Verbrennung ist voll ausgereift für den Nutzen der Kunden weltweit. In einer Gasturbine mit sequentieller Verbrennung folgt dem Verdichter eine Hochdruck-Brennkammer, an die sich eine Hochdruck-Turbine anschließt, gefolgt von der Niederdruck-Brennkammer und der Niederdruck-Turbine. Dieses Konzept bietet eine Lösung des in modernen Gasturbinen oft bestehenden Konflikts zwischen der Forderung nach niedrigen NOx-Emissionen und hohem Wirkungsgrad.
Lebensdauerverlängerung für Siemens-Gasturbinen
Guido Lipiak und Artur Schroeder
Das Siemens-LifeTime-Extension-(LTE-)Programm liefert anlagenspezifische Lösungen für alle Siemens V- sowie für die älteren Baureihen der W-Gasturbinen, um einen sicheren Betrieb und eine maximale Verfügbarkeit über 100 000 EOH hinaus gewährleisten zu können. Es beinhaltet OEM-empfohlene Maßnahmen, qualifizierte Komponenten sowie Reparatur- und Modernisierungspakete als maßgeschneiderte Lösungen, um im heutigen und zukünftigen Energiemarkt wettbewerbsfähig zu sein.
Solarunterstützte Gasturbinensysteme – Von der Mikrogasturbine zum GuD-Kraftwerk –
Robert Pitz-Paal, Peter Schwarzbözl und Reiner Buck
Die Einkopplung von solarer Hochtemperaturwärme von über 1000 °C in ein Gasturbinen-System ist eine interessante Option für die solare Strom- erzeugung. Die entwickelten Schlüsselkomponenten haben eine erste Demonstration des Gesamtsystems in der solaren Versuchsanlage Plataforma Solar in Almería ermöglicht. Davon ausgehend, wird eine Studie über das Kostenpotential im kraftwerksrelevanten Maßstab vorgestellt.
Nutzwert eines dreistufigen Luft-Filtersystems mit innovativer Technologie für stationäre Gasturbinen
Thomas Schroth, Andreas Rothmann und Daniel Schmitt
Die Reinheit der angesaugten Verbrennungsluft tritt zunehmend in den Fokus des Interesses von Herstellern und Betreibern von Gasturbinen, da die technisch kontinuierlich verbesserten Maschinen immer empfindlicher auf Verschmutzungen der Beschaufelung reagieren. Die Gegenüberstellung von zwei- und dreistufigen Filtersystemen für die Zuluftfiltration von Gasturbinen erbringt wichtige Erkenntnisse über die betriebswirtschaftlich sinnvollste Filtersequenz.
Brenngasflexibilität fortschrittlicher Gasturbinen im Leistungssegment bis 15 MW: Anforderungen – Designkonzept-Erfahrungen
Rainer Kurz, Chaur Wen, Luke H. Cowell und John C.Y. Lee
Industriegasturbinen können mit einer Vielzahl verschiedener gasförmiger und flüssiger Brennstoffe betrieben werden und gleichzeitig niedrige Schadstoffwerte einhalten. Derzeitig wird vielfach die Verwendung von LNG (Flüssigerdgas) und der Betrieb von Gasturbinen mit Brenngasen unterschiedlicher Herkunft und Zusammensetzung diskutiert. Der Einfluss der Brenngaszusammensetzung auf die Schadstoffproduktion und den zuverlässigen Betrieb des Verbrennungssystems wird diskutiert und Maßnahmen zur Vermeidung von Problemen im Vorfeld von Projekten werden erläutert.
Zum Einsatz von Nicht-OEM-Ersatzteilen an Kraftwerks-Gasturbinen
Dietrich Eckardt
Der Einsatz von Nicht-OEM-Ersatzteilen an Kraftwerks-Gasturbinen wirft eine Reihe neuartiger Fragestellungen und Probleme auf, die angesichts der volkswirtschaftlichen Bedeutung dieses Industriezweigs vor dem Hintergrund zunehmender Globalisierung und im Zeichen anspruchsvoller technologischer Weiterentwicklungen in den kommenden Jahren vorhersehbar noch an Bedeutung gewinnen werden. Ergänzend wird die Rolle von Anlagenversicherungen in diesem Umfeld behandelt. Umbau des Kraftwerkes Schkopau aufgrund sinkender Kohleheizwerte – Umbaumaßnahmen und Betriebsergebnisse –
Umbau des Kraftwerkes Schkopau aufgrund sinkender Kohleheizwerte – Umbaumaßnahmen und Betriebsergebnisse –
Reiner Puls, Dieter Amm, Volker Gehrke und Hellmuth Brüggemann
Die Blöcke A und B des Kraftwerkes Schkopau gingen 1995 und 1996 in Betrieb und werden mit Braunkohle aus dem Tagebau Profen des Mitteldeutschen Reviers befeuert. Aufgrund einer Heizwertabsenkung beim Brennstoff wurden die Kessel umgebaut, um sie an das geänderte Brennstoffband (9,5 bis 10,5 MJ/kg) anzupassen. Nach dem Umbau der beiden Dampferzeuger im Jahre 2005 sind beide Anlagen nunmehr den veränderten Brennstoffbedingungen gewachsen und erfüllen zuverlässig die an sie gestellten Aufgaben.
Speisewasservorwärmer in Sammlerbauweise – Renaissance einer überlegenen Technologie für überkritische Kraftwerke –
Dirk Band, Thorsten Benten und Jörg Stahlhut
Die gegenwärtige Erweiterung des deutschen und europäischen Kraftwerksparks durch zahlreiche kohlebefeuerte überkritische Neuanlagen rückt zunehmend die Hochdruck-Speisewasservorwämer in Sammlerbauart in den Fokus, weil sie überzeugende technische und wirtschaftliche Vorteile gegenüber den konventionellen U-Rohr-Vorwärmern bietet. Die derzeit weltgrößten Sammlervorwärmer werden im neuen 2 3 1100-MW- Braunkohlekraftwerk Neurath (BoA 2/3) in Deutschland errichtet.
Einordnung der Müllverbrennungsanlagen im Hinblick auf die energetische Verwertung
Michael Beckmann, Ferdinand Kleppmann, Johannes J.E. Martin, Reinhard Scholz und Helmut Seifert
In der jüngsten Vergangenheit hat es zum Teil heftige Diskussionen darüber gegeben, wann einer Müllverbrennungsanlage aus politisch und oder juristischer Sicht der Status einer energetischen Verwertung zuzuordnen ist oder nicht. Diese Frage wird aus technischer sowie formaler Sicht behandelt, Schlussfolgerungen werden zusammengefasst.
Die Entwicklung der quasi-trockenen Abgasreinigung im MKW Schwandorf
Jörg Krüger
Rauchgasreinigungsanlagen erreichen hinsichtlich ihrer spezifischen Verbräuche nicht die Ergebnisse der optimierten CDAS-Anlage aus dem Müllkraftwerk Schwandorf, die im Jahre 1992 als Ersatz für die 1982 erbaute Lurgi-Anlage beschafft wurde. Die Erfahrungen, die Forschungsergebnisse und die Optimierungsmöglichkeiten aus dem MKW Schwandorf zusammengefasst.
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