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Heinrich-Mandel-Preis 2009Das Kuratorium der VGB-FORSCHUNGSSTIFTUNG vergab den Heinrich-Mandel-Preis 2009 an
Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wurde anlässlich des VGB-Kongresses "Kraftwerke 2009" am 23. September 2009 in Lyon/Frankreich vom Vorsitzenden des VGB übergeben.
Gerd Jäger zeichnet Tobias Weißbach mit dem Heinrich-Mandel-Preis 2009 aus Zunehmende Frequenzabweichungen innerhalb des europäischen Verbundnetzes beeinflussen den Kraftwerksbetrieb deutlich. Dies war Anlass für das VGB-Forschungsprojekt "Regeldynamisches Zusammenwirken von Kraftwerken und Netzen bei deregulierter Energiewirtschaft - Maßnahmen zur Reduktion der Kraftwerksbeanspruchung" (306 ). Tobias Weißbach (31) hat als Projektleiter anhand gezielter Netzsimulationsuntersuchungen gezeigt, dass die den Frequenzabweichungen zugrunde liegenden Leistungsungleichgewichte systeminhärent sind und auf den derzeitigen Marktregeln beruhen. Zur Reduktion der Kraftwerksbeanspruchung hat Tobias Weißbach eine Annäherung des derzeitigen treppenförmigen Fahrplanverhaltens an das sich rampenförmig ändernde Lastgangverhalten vorgeschlagen. Dies kann durch die Überführung der stündlichen Fahrplansprünge in vier zeitversetzte ¼-Stunden-Sprünge mit jeweils ¼ Amplitude erreicht werden ("four quarter steps"-Methode). Diese rampenförmige Fahrplanumsetzung wird derzeit in den zuständigen Fachgremien national und international diskutiert und - da alle Marktteilnehmer davon profitieren würden - voraussichtlich umgesetzt.
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