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10. VGB-Workshop "Produkte aus der thermischen Abfallverwertung 2008"6. November 2008, Burg Warberg
Bei der thermischen Behandlung entstehen ca. 6 Mill. t an festen Produkten, die entsprechend den Anforderungen der Kreislaufwirtschaft weiter zu nutzen sind. Dass sich die Stoffe in den vergangenen Jahren als Baumaterialien bewährt haben, wird allgemein von der Branche bestätigt. Nicht zuletzt dafür werden erhebliche Anstrengungen zur Verbesserung der Aufbereitungstechnik unternommen sowie diverse Forschungsprojekte durchgeführt. Das Bundesumweltministerium plant für diesen Herbst, den 2. Arbeitsentwurf einer Verordnung zum Einsatz von Ersatzbaustoffen vorzulegen. Von dieser Entwicklung sind auch die Hausmüllverbrennungsaschen betroffen. Bisher wurden die Anforderungen an diese Materialien u.a. durch das Merkblatt M 20 der Bund/Länderarbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA) geregelt. Spätere Anforderungen des Bodenschutzrechts, neue Erkenntnisse des Gewässerschutzes sowie die jüngste Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts machen eine Neuregelung erforderlich. Dabei wird es notwendig sein, eine Balance zwischen dem Medienschutz von Boden und Wasser und den Zielsetzungen bezüglich Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung zu finden. Weiter aktuell bleibt die Einstufung der HMV-Schlacken nach der Abfallverzeichnisverordnung (AVV). Auch das Thema REACH wird für die Nebenprodukte angesprochen. Unter diesen Rahmenbedingungen bietet der 10. VGB-Workshop „Produkte aus der thermischen Abfallverwertung“ wichtige und aktuelle Informationen. Er wird wieder in Zusammenarbeit mit der Interessengemeinschaft Thermischer Abfallbehandlungsanlagen in Deutschland (ITAD e.V.) durchgeführt und richtet sich sowohl an die Betreiber von thermischen Abfallbehandlungsanlagen als auch an die Aufbereiter und Verwerter der Produkte. Den Vertretern der Aufsichtsbehörden bietet er Gelegenheit, unterschiedliche Aspekte dieser für den Wirtschaftskreislauf interessanten Stoffe zu betrachten. Es wird dargelegt, wie auch in Zukunft wirtschaftlich und umweltverträglich mit Produkten aus der thermischen Abfallverwertung umgegangen werden kann.
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