RDS-PP - Reference Designation System for Power Plants

RDS-PP ist die konsequente Weiterentwicklung des bewährten Kraftwerk-Kennzeichen Systems KKS. Es bietet gegenüber diesem eine Reihe von Neuerungen und Erweiterungen, die den heutigen Anforderungen an die Kennzeichnung von Kraftwerkskomponenten Rechung tragen. Gegenüber dem KKS wurde RDS-PP auch mit Blick auf neue Technologien in der Strom- und Wärmeerzeugung weiterentwickelt.

Das neue Kennzeichensystem basiert in Bezug auf die Strukturierungsprinzipien und die Kennzeichnungssystematik auf internationalen Normen, insbesondere DIN ISO/TS 81346-10, DIN ISO/TS 81346-3. An der Entwicklung des RDS-PP bzw. der zugrunde liegenden nationalen und internationalen Normen hat der VGB-Arbeitskreis "Anlagenkennzeichnung und Dokumentation" maßgeblichen Anteil.

Die Internationalität des RDS-PP sowie dessen durchgängige Strukturierung helfen, Fehler und Missverständnisse bei der Kennzeichnung zu vermeiden, wodurch die Anlagensicherheit erhöht wird. Wie schon das KKS, ist auch das RDS-PP ein gemeinsamer Standard für Betreiber und Hersteller von Kraftwerksanlagen. Die nunmehr weltweite Anerkennung eröffnet weitere Potenziale für langfristige Kostensenkungen bei Planung, Bau und Betrieb von Kraftwerksanlagen.

Aktuelles

VGB-Standards „RDS-PP® Anwendungsrichtlinie Teil 32: Windkraftwerke“

RDS-PP® Anwendungsrichtlinie Teil 32: Windkraftwerke veröffentlicht!

Die VGB RDS PP®-Publikation bringt systematische Anlagenkennzeichnung für den effizienten Bau und Betrieb von Windkraftwerken. Die englisch-/ deutschsprachige Neuausgabe des VGB-Standards „RDS-PP® Anwendungsrichtlinie Teil 32: Windkraftwerke“ schließt eine Lücke im internationalen Kennzeichensystem für Stromerzeugungsanlagen.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung!

Der VGB-Standard „RDS-PP® für Windkraftwerke“ kann über den Online-Shop bestellt werden.

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Kennzeichnung von Windkraftwerken mit RDS-PP®

Kennzeichnung von Windkraftwerken mit RDS-PP® - Sonderdruck
(Jörg Richnow, Clemens Rossi und Helmut Wank)

Die effiziente Planung und Errichtung von Windkraftanlagen sowie der spätere Betrieb und die Instandhaltung erfordern die klare und eindeutige Strukturierung der einzelnen Anlagenteile mit alphanumerischen Kennzeichen.

Diese Kennzeichen dienen beispielsweise im Engineeringprozess als eindeutige Bezugsadresse und in Betriebsführungssystemen als „Technischer Platz“ für durchzuführende Instandhaltungsaufgaben. Für Windkraftanlagen hat sich seit nunmehr fast 10 Jahren die Kennzeichnung nach RDS-PP® durchgesetzt.

Die hierfür in 2006 veröffentlichte Anwendungserläuterung VGB-B 116 D2 ist auf Grund von Marktanforderungen, technischen Weiterentwicklungen in der Windenergiebranche sowie Anpassungen an internationale Normen, insbesondere IEC 81346-2, umfassend überarbeitet worden und als VGB-S-823-32 im März 2014 neu erschienen. Sie gibt damit den neuesten Stand der Kennzeichnungsanforderungen für Windkraftwerke wieder.
Der Beitrag erläutert die wesentlichen Inhalte dieser Richtlinie und zeigt einige Beispiele der Anwendung von RDS-PP® Abschließend wird auf die Notwendigkeit und Konsequenzen des Markeneintrags von RDS-PP® für den Anwender eingegangen.

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Das RDS-PP – Übergang vom KKS zu einer internationalen Norm

Das RDS-PP – Übergang vom KKS zu einer internationalen Norm
(Dipl.-Ing. Harry Königstein, Ing. (grad.) Heinz Müller und Dipl.-Ing. Jörg Kaiser)

Neue und zurückgezogene Normen sowie überarbeitete EU-Richtlinien mit Bezug zu Anlagenkennzeichnung und Dokumentation haben auch erheblichen Einfluss auf das Kraftwerk-Kennzeichensystem KKS des VGB PowerTech. Zur Erhaltung der Akzeptanz auf internationalen Märkten, zur Sicherstellung von Übereinstimmung mit gültigen Normen in Verbindung mit Konformitätserklärungen und zur Erfüllung von Sicherheitsvorschriften in Betrieben entstand für Hersteller und Betreiber gleichermaßen die Notwendigkeit einer Anpassung des KKS an die aktuellen Regelwerke.

Im VGB-Arbeitskreis „Anlagenkennzeichnung und Dokumentation“ wurden diese Arbeiten geleistet mit dem Ergebnis einer Fachnorm für die Kennzeichnung in Kraftwerken und eines Schlüsselteils für Kraftwerkssysteme, dem „Systemschlüssel“. Erfahrungen und erkannte Verbesserungspotenziale bei der Anwendung des KKS komplettieren die Anpassung und Erstellung des KKS-Nachfolgesystems. Das neue genormte Kennzeichensystem erhielt den Namen Reference Designation System for Power Plants RDS-PP.

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