RDS-PP - Reference Designation System for Power Plants


RDS-PP ist die konsequente Weiterentwicklung des bewährten Kraftwerk-Kennzeichen Systems KKS. Es bietet gegenüber diesem eine Reihe von Neuerungen und Erweiterungen, die den heutigen Anforderungen an die Kennzeichnung von Kraftwerkskomponenten Rechung tragen. Gegenüber dem KKS wurde RDS-PP auch mit Blick auf neue Technologien in der Strom- und Wärmeerzeugung weiterentwickelt.

Das neue Kennzeichensystem basiert in Bezug auf die Strukturierungsprinzipien und die Kennzeichnungssystematik auf internationalen Normen, insbesondere DIN ISO/TS 16952-10, DIN EN 81346-3. An der Entwicklung des RDS-PP bzw. der zugrunde liegenden nationalen und internationalen Normen hat der VGB-Arbeitskreis "Anlagenkennzeichnung und Dokumentation" maßgeblichen Anteil.

Die Internationalität des RDS-PP sowie dessen durchgängige Strukturierung helfen, Fehler und Missverständnisse bei der Kennzeichnung zu vermeiden, wodurch die Anlagensicherheit erhöht wird. Wie schon das KKS, ist auch das RDS-PP ein gemeinsamer Standard für Betreiber und Hersteller von Kraftwerksanlagen. Die nunmehr weltweite Anerkennung eröffnet weitere Potenziale für langfristige Kostensenkungen bei Planung, Bau und Betrieb von Kraftwerksanlagen.

Aktuelles

  • RDS-PP® Anwendungsrichtlinie Teil 32: Windkraftwerke veröffentlicht!

    RDS-PP® Anwendungsrichtlinie Teil 32: WindkraftwerkeDie VGB RDS PP®-Publikation bringt systematische Anlagenkennzeichnung für den effizienten Bau und Betrieb von Windkraftwerken. Die englisch-/ deutschsprachige Neuausgabe des VGB-Standards „RDS-PP® Anwendungsrichtlinie Teil 32: Windkraftwerke“ schließt eine Lücke im internationalen Kennzeichensystem für Stromerzeugungsanlagen.
    Weitere Informationen finden Sie in dieser

    Pressemitteilung!

    Der VGB-Standard „RDS-PP® für Windkraftwerke“ kann über den Online-Shop bestellt werden.

  • Kennzeichnung von Windkraftwerken mit RDS-PP® - Sonderdruck
    Jörg Richnow, Clemens Rossi und Helmut Wank

    Kennzeichnung von Windkraftwerken mit RDS-PP® - Artikel aus der VGB PowerTech 7/2014 Die effiziente Planung und Errichtung von Windkraftanlagen sowie der spätere Betrieb und die Instandhaltung erfordern die klare und eindeutige Strukturierung der einzelnen Anlagenteile mit alphanumerischen Kennzeichen.

    Diese Kennzeichen dienen beispielsweise im Engineeringprozess als eindeutige Bezugsadresse und in Betriebsführungssystemen als „Technischer Platz“ für durchzuführende Instandhaltungsaufgaben. Für Windkraftanlagen hat sich seit nunmehr fast 10 Jahren die Kennzeichnung nach RDS-PP® durchgesetzt. Die hierfür in 2006 veröffentlichte Anwendungserläuterung VGB-B 116 D2 ist auf Grund von Marktanforderungen, technischen Weiterentwicklungen in der Windenergiebranche sowie Anpassungen an internationale Normen, insbesondere IEC 81346-2, umfassend überarbeitet worden und als VGB-S-823-32 im März 2014 neu erschienen. Sie gibt damit den neuesten Stand der Kennzeichnungsanforderungen für Windkraftwerke wieder.
    Der Beitrag erläutert die wesentlichen Inhalte dieser Richtlinie und zeigt einige Beispiele der Anwendung von RDS-PP® Abschließend wird auf die Notwendigkeit und Konsequenzen des Markeneintrags von RDS-PP® für den Anwender eingegangen.

Ansprechpartner

Informationen

  • Online bestellen: RDS-PP® Anwendungsrichtlinie Teil 32: Windkraftwerke - VGB-S-823-32-2014-03-EN-DE [weiter...]
  • Das RDS-PP – Übergang vom KKS zu einer internationalen Norm - Artikel aus der VGB PowerTech 8/2007
    Download [3,8 MB]
  • Kennzeichnung von Windkraftwerken mit RDS-PP® - Artikel aus der VGB PowerTech 7/2014
    Download [1,5 MB]