Zentrale Fremdpersonal-Datenbank

Die zentrale Fremdpersonal-Datenbank ist ein Informationssystem der deutschen Kernkraftwerksbetreiber und seit Januar 2003 in Betrieb.

Gemäß der BMU-Richtlinie über die Gewährleistung der notwendigen Kenntnisse der beim Betrieb von Kernkraftwerken sonst tätigen Personen (Neufassung gem. Bekanntmachung vom 30.11.2000) müssen neben der Berufsausbildung und den praktischen Erfahrungen die dokumentierten Belehrungen der Kenntnisgruppen Strahlenschutz, Brandschutz, Arbeitsschutz und Betriebskunde der jeweils zuständigen Genehmigungs- und Aufsichtsbehörde auf Verlangen durch den Kernkraftwerksbetreiber vorgelegt werden.

Die Neufassung der Richtlinie eröffnete die Möglichkeit, den Aufwand für die Kenntniserhaltung für Personal der Kenntnisstufe 2 und 3 durch gegenseitige Anerkennung der Belehrungen deutlich zu reduzieren. Um dies zu realisieren, haben die Betreiber die anlagenunabhängigen Inhalte der Kenntnisvermittlung standardisiert. Die anlagenspezifischen Inhalte werden in Belehrungen der jeweiligen Anlage vermittelt.

Darüber hinaus bietet die EDV-gestützte Verwaltung der Informationen eine Reihe von Vorteilen in Hinblick auf Datenaktualität und den Datenzugriff. Dabei werden die Bestimmungen des Datenschutzes sorgfältig beachtet.

Alle beteiligten Kernkraftwerke haben sich verpflichtet, in dieser Datenbank die Daten des in ihrer Anlage tätigen Fremdpersonals der Kenntnisstufe 2 zu pflegen. Die Datenerfassung erfolgt gemäß Formblatt.

Die Datenbank-Software ist mandantenfähig gestaltet. Damit haben einzelne Betreiberunternehmen die Möglichkeit, auch das Personal der Kenntnisstufe 1 in der Datenbank zu erfassen und zu verwalten.

Die Zugriffsrechte auf die Datenbank werden durch die Administratoren in den Kernkraftwerken vergeben.

Download (only available in German)
Datei Typ Datum Grösse
Formblatt zur Datenerfassung­_2013­_v15 PDF 17.07.2013 0,09 MB
Informationen zur Fremdpersonaldatenbank und Datenschutz PDF 18.08.2005 0,05 MB

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