Flugaschebeton mit hohem Frost-Tausalzwiderstand

Projektnummer 203

Die Anrechnung von Flugasche auf den Zementgehalt und den Wasserzementwert in Betonen mit hohem Frost-Tausalzwiderstand (z. B. für Bauwerke im Straßenbau) ist nach den derzeitigen Normen nur eingeschränkt möglich. Die Einschränkungen sind im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass bisher entsprechende Nachweise der Eignung noch nicht in ausreichendem Maße geführt worden sind. Das führte dazu, dass Flugasche in Straßenbaubetonen bisher kaum eingesetzt wird.

Mit den vorgesehenen Untersuchungen soll die Grundlage für die Aufhebung der Einschränkungen in zukünftigen Betonnormen geschaffen werden. Ziel ist die Ausweitung der Anwendung von Flugasche in diesem Bereich und damit eine Erweiterung des Marktes für Flugasche als Betonzusatzstoff. Das Projekt wurde daher vom VGB-Arbeitskreis "Kraftwerksnebenprodukte" befürwortet und wird von VGB im Rahmen des Schwerpunkt-Forschungsprogramms ERKOM gefördert.

Das Forschungsprogramm wird am Institut für Bauforschung der RWTH Aachen sowie am Baustoffinstitut der Technischen Universität München durchgeführt und planmäßig Ende 2004 abgeschlossen sein.