Quantitative Online-Erfassung der Korrosion von Kesselrohrwerkstoffen in Betriebsdampferzeugern unter Extrembedingungen

Projektnummer 229

Im Rahmen dieses Forschungsvorhabens wird eine Messeinrichtung zur quantitativen Erfassung der Korrosionsneigung von Kesselrohrwerkstoffen in fossil befeuerten Dampferzeugern weiter entwickelt. Vorarbeiten der Forschungsstelle lassen den Schluss zu, dass hierfür besonders die Impedanzspektroskopie sowie das Verfahren der Analyse des elektrochemischen Rauschens geeignet sind.

Mit Hilfe der so gewonnenen Daten wird es den Kraftwerksbetreibern möglich sein, Schädigungen an den Rohrleitungen frühzeitig zu erkennen und deren eventuelle Ursache auf die Anlagenfahrweise zurückzuführen.

Somit steht dem Betreiber eine Möglichkeit zur Verfügung, solche Schädigungen zu vermeiden. Nach einer Studie des EPRI wird ein großes Einsparpotential für die Wartungs- und Instandhaltungskosten bei Verwendung von Online-Messeinrichtungen vorhergesagt.

Zum Abschluss der Untersuchungen steht ein Messsystem in einer vorkommerziellen Stufe zur Verfügung, mit dem zum einen der Korrosionsschaden im Betrieb befindlicher Kesselrohre erfasst und zum anderen auf einfache Weise neue Werkstoffe für zukünftige Kraftwerke getestet werden können.

Das Projekt wird von Juli 2002 bis Dezember 2004 unter der Leitung von Prof. Klaus Görner am Lehrstuhl für Umweltverfahrenstechnik und Anlagentechnik der Universität-GH Essen durchgeführt. Der Arbeitskreis "Thermische Abfallverwertung" begleitet die Untersuchungen fachlich.

Ansprechpartner

  • Dr. Ulrich Schirmer
    Telefon: +49-(0)2 01-81 28-2 77
    Telefax: +49-(0)2 01-81 28-3 21
    E-Mail: ulrich.schirmer@vgb.org

Projektergebnisse

  • Abschlussbericht