Messung der Staubkonzentration in nassen Rauchgasen unter weitest gehender Vermeidung des Messwert erhöhenden Einflusses von Schwefelsäure-Aerosolen

Projektnummer 255

Im Rahmen der Novellierung der TA Luft, der 13. und der 17. BImSchV sind die Emissionsgrenzwerte für die Staubkonzentration drastisch gesenkt worden. Die Auswertung umfangreicher Umfragen unter den VGB-Mitgliedern im Vorfeld der Novellierungen zeigte, dass die Einhaltbarkeit dieser Grenzwerte nicht immer gewährleistet ist. Viele Anlagen werden mit ihren Staubemissionswerten nahe am neuen Grenzwert liegen. Der Staubmessung kommt daher ein bedeutender Stellenwert zu, da schon geringe Mehrbefunde eine Grenzwertüberschreitung zur Folge haben können.

Ziel dieses Vorhabens ist es, Randbedingungen für eine weitgehend von Einwirkungen der Schwefelsäure unbeeinflusste gravimetrische Staubmessung im nassen Rauchgas zu ermitteln. Dies soll durch Messungen in zwei Kraftwerken mit einer speziell für diesen Untersuchungszweck entwickelten Probenahmesonde erfolgen.

Das Projekt wird im Frühjahr 2005 unter Mitarbeit von Vattenfall Europe Power Consult GmbH, E.ON Engineering GmbH und STEAG Aktiengesellschaft durchgeführt. Die Projektleitung liegt bei Volker Hamacher, VGB PowerTech e. V. Der VGB-Fachausschuss "Luftreinhaltung und Lärmschutz" begleitet die Untersuchungen.

Ansprechpartner

Projektergebnisse

  • Abschlussbericht
  • VGB-Konferenz "Chemie im Kraftwerk 2005", 26./27. Oktober 2005 in Mainz, TB 441, Vortrag 22
  • VGB-PowerTech 06/2006, S. 60 - 63