Untersuchungen zur Wasserdurchlässigkeit von Pflasterflächen

Projektnummer 267

Im Straßenbau werden Nebenprodukte aus Kraftwerken und Müllverbrennungsanlagen unter anderem als Tragschichtmaterial eingesetzt, meistens unter Pflasterflächen. Für diese Anwendung sind die Anforderungen der „Richtlinien für die umweltverträgliche Anwendung von industriellen Nebenprodukten und Recyclingbaustoffen im Straßenbau – RuA StB“ einzuhalten.

In Kooperation mit der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV), der Forschungsvereinigung der deutschen Beton- und Fertigteilindustrie e.V., dem FEhS - Institut für Baustoff-Forschung e.V. und der Bundesvereinigung Recycling Baustoffe e.V. (BRB) soll die Wasserdurchlässigkeit von Pflasterflächen in situ mit einem Tropfinfiltrometer in Abhängigkeit der Einflussgrößen

  • Alter der Pflasterfläche,
  • Art und Größe der Verkehrsbelastung,
  • Materialeigenschaften des Pflasters, des Bettungs- und Fugenmaterials sowie der darunter liegenden Schichten, und dem
  • Zustand, abhängig von Qualität der baulichen Ausführung und der Nutzung,

untersucht werden.

Die Untersuchungen werden vom Institut für Straßen- und Verkehrswesen der Ruhr-Universität Bochum durchgeführt.