Integration erneuerbarer Energien in die deutsche Stromversorgung im Zeitraum 2015 bis 2020

Projektnummer 288

Mit der dena-Netzstudie II wird aufbauend auf den Ergebnissen der dena-Netzstudie I (vgl. Projektnummer 246 "Offshore-Windenergie") eine langfristige Perspektive zur Integration der erneuerbaren Energien, insbesondere der Windenergie, in das deutsche Verbundsystem entwickelt. Dazu sollen Lösungen für Herausforderungen, die sich im Zeitraum von 2015 bis 2020 abzeichnen, erarbeitet werden.

Grundlage für die Berechnungen ist die Generierung von Zeitreihen der Stromeinspeisung aus Windkraft für das Jahr 2020. Diese bezieht eine Analyse der zeitlichen Struktur der Windenergieeinspeisung ein.

Bei der Auslegung des Netzes werden die Entwicklungspotentiale der konventionellen Kraftwerke sowie der Windenergieanlagen berücksichtigt. Für die Grundlastkraftwerke soll untersucht werden, welche technischen Restriktionen bezüglich ihrer Mindestlast bestehen. Berücksichtigt werden soll dabei eine gesicherte Eigenbedarfsversorgung zur raschen Wiederversorgung im Großstörungsfall und Grenzen des An- und Abfahrens. Auch wird der Beitrag der Offshore-Windenergieanlagen zur Systemstützung ermittelt. Zur Gewährleistung eines sicheren Verbundbetriebes folgt hieraus der notwendige residuale Anteil der konventionellen Kraftwerke.

Parallel hierzu werden Möglichkeiten zur optimalen Integration der Windenergie durch eine Erhöhung der Flexibilität im Elektrizitätssystem dargestellt. Hierzu gehören u. a. Maßnahmen zum Lastmanagement sowie die Einbindung von Speichertechnologien.

Die Ergebnisse der von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) koordinierten Studie finden sie hier.

Seitens VGB wird das Vorhaben durch den Fachausschuss Nutzung erneuerbarer Energien und dezentrale Erzeugung verfolgt.