Untersuchung der Auswirkungen nachhaltiger und effizienter Förderstrategien für erneuerbare Energien in der Europäischen Union unter Berücksichtigung der Wechselwirkungen mit den konventionellen Kraftwerken

Projektnummer 320

Nach den Vorgaben der Europäischen Kommission soll der Anteil der erneuerbaren Energien am Gesamtenergieverbrauch 20 % in 2020 betragen. Um dieses höchst anspruchsvolle Ziel erreichen zu können, muss der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung in diesem Zeitraum auf ca. 34 % ansteigen.

Für den konventionellen Kraftwerkspark stellt die Integration der erneuerbaren Energien in dieser Größenordnung aus technischer Sicht eine große Herausforderung dar. Hiermit verbunden sind u. a. hohe Flexibilitätsanforderungen an den Kraftwerkspark und die Bereitstellung der Regelleistung.

Im Rahmen dieses Forschungsvorhaben sollen die Auswirkungen unterschiedlicher Fördermechanismen für erneuerbare Energien auf europäischer Ebene unter Berücksichtigung der o. a. Wechselwirkungen mit den konventionellen Kraftwerken bewertet werden. Im Einzelnen werden dabei folgende Szenarien analysiert:

Die abschließende energieökonomische Bewertung dieser Fördermechanismen schließt eine Bewertung der Wechselwirkungen mit dem konventionellen Kraftwerkssystem mit ein.

Das Vorhaben wird von Januar bis November 2009 unter der Projektleitung von Dr. Dietmar Lindenberger und Ralf Wissen am Energiewirtschaftlichen Institut an der Universität zu Köln (EWI) durchgeführt. Das European Technical Committee Use of Renewables and Distributed Generation des VGB begleitet die Untersuchungen.