VGB-Kongress "Kraftwerke 2013" mit Fachausstellung

25. bis 27. September 2013 in Maastricht, Niederlande

 

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Unsere Branche steht vor enormen Herausforderungen. Die Struktur der Stromversorgung in Europa befindet sich in einem Umbruch. Der zukünftige nachhaltige Energiemix sowie Wege dorthin werden kontrovers diskutiert. Energiepolitische Leitlinien sind die Minderung von klimarelevanten Emissionen, die weitere Steigerung des Anteils der erneuerbaren Energien sowie eine erhebliche Erhöhung der Energieeffizienz. Parallel dazu müssen Versorgungssicherheit und bezahlbare Energie für alle Verbraucher erhalten bleiben. Im Hinblick auf die Versorgungssicherheit ist sowohl eine möglichst viele Energieressourcen umfassende als auch eine kontinuierlich verlässliche 8.760-Stunden-Stromversorgung gefordert. Die in den Ländern Europas zunehmenden Anteile an erneuerbaren Energien und die damit verbundene Verschiebung des Energiemixes stellen die Stromerzeugung vor besondere Aufgaben. Aufgrund ihrer stark fluktuierenden und nicht verlässlich vorherbestimmbaren Produktion muss die Stromerzeugung aus anderen, konventionellen Energieträgern für den notwendigen Ausgleich sorgen. Für eine gesicherte Versorgung wird daher Kraftwerkskapazität der konventionellen Erzeugung absehbar in der Größenordnung des heutigen Kraftwerksparks benötigt. Dabei müssen die Kraftwerke flexibler gefahren werden und sind zeitlich wesentlich geringer ausgelastet, als dies bislang der Fall ist.  Obwohl die aktuelle Marktsituation für den Neubau und den Betrieb von konventionellen
Kraftwerken sehr schwierig ist, muss wegen der Alterung des Kraftwerksparks vorweg erheblich investiert werden. Analysten identifizieren Investitionen allein in die konventionelle europäische Stromerzeugung bis zum Jahr 2030 in Höhe von bis zu 1.000 Mrd. €. Zudem sind Speicherlösungen und Netzausbau bei dem weiteren Ausbau der Erneuerbaren unerlässlich.

Für die Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energien gilt es weiterhin durch Innovation die Wirtschaftlichkeit zu erhöhen und Beiträge zur Stabilisierung des Gesamtsystems zu  leisten. Daneben gewinnen die Optimierung des Betriebes und der Instandhaltung zunehmend an Bedeutung.

Letztendlich sind dies alles Forderungen und Entwicklungen, für die am Ende des Tages technische und organisatorische Lösungen zur Umsetzung bereitstehen müssen. Wie die Branche den Wandel der europäischen Stromversorgung mitgestalten will, welche Technologien als Lösungsbeitrag bereit stehen und welche technologischen Herausforderungen vor uns liegen, sind Themen des kommenden VGB-Kongresses „Kraftwerke 2013“.

Mit unserem Motto

„Security of Supply - From Challenges to Solutions?“

wollen wir nicht nur die Bereitschaft der Branche zum Handeln deutlich machen, sondern auch aufzeigen, welche konkreten Lösungsbeiträge Strom erzeugende Unternehmen, Hersteller, Zulieferer und Dienstleister für die gesicherte Stromversorgung von heute, morgen und übermorgen liefern.

In der Plenarveranstaltung nehmen wir dieses Motto auf und diskutieren Herausforderungen und Lösungen mit Blick auf das Marktmodell, aus Sicht des Verbrauchers, des Herstellers und der Strom- und Wärmeerzeuger. In den anschließenden Fachforen laden wir Sie als Teilnehmerin und Teilnehmer ein, die Zukunftsaufgaben breit aufgestellt mit internationalen Experten der Branche zu vertiefen. Über 30 Redner werden in den Sektionen „Versorgungssicherheit: Eine gemeinsame europäische Herausforderung“, „Technische Lösungen für unsere zukünftige Stromerzeugung“, „Betriebserfahrung als Schlüsselkompetenz“ sowie „Vorausdenken: Projekte und Visionen 2020+“ ihre Themen präsentieren und stehen für ausführliche Diskussionen zur Verfügung.

Dass die Stromerzeugung zukünftig noch verstärkt eine gemeinsame europäische Aufgabe ist, markiert auch Maastricht als Tagungsort des VGB-Kongresses 2013. Maastricht ist heute nicht Grenzstadt zwischen den Niederlanden, Belgien und Deutschland, sondern setzt mit der Euregio Maas-Rhein Zeichen für ein gemeinsames Europa. Der 1992 in Maastricht unterzeichnete „Vertrag über die Europäische Union“ - Maastricht-Vertrag - stellt den bis dahin größten politischen Schritt der europäischen Integration dar. Ihren weltoffenen Charakter hebt die Stadt zudem durch den Sitz internationaler Organisationen und Unternehmen sowie die vielen Studenten aus aller Welt an Universität, Theater- und Kunsthochschule. Mit rund 1.660 unter Denkmalschutz stehenden Gebäuden und bis in keltische Zeiten zurückliegende Wurzeln präsentiert sich Maastricht zudem als kulturell und historisch bedeutsames Zentrum. Wirtschaftlich wichtig sind die traditionelle Keramik- und Grundstoffindustrie von Stadt und Region.

Mit unserem Motto „Security of Supply - From Challenges to Solutions?“ und dem attraktiven Programm unseres VGB-Kongresses stehen Sie als Teilnehmerin und Teilnehmer im Mittelpunkt. Nehmen Sie die Gelegenheit wahr, mit Vertretern der internationalen Stromerzeugungsbranche die zukünftigen Entwicklungen und ihre Lösungen zu diskutieren und mehr über Ideen und Trends für die Stromerzeugung von morgen zu erfahren. Als europäischer technischer Fachverband für die Strom- und Wärmeerzeugung bietet Ihnen VGB PowerTech die Expertenplattform, um die Stromerzeugung der Zukunft sicher, umweltschonend und wirtschaftlich zu gestalten.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und Ihren Beitrag auf dem europäischen Branchentreff der Strom- und Wärmeerzeugung, dem VGB-Kongress „Kraftwerke 2013“.

 

Ansprechpartner

  • Marthe Molz (Kongress)
    Telefon: +49-(0)2 01-81 28-2 11
    Telefax: +49-(0)2 01-81 28-3 50
    E-Mail: marthe.molz@vgb.org
  • Angela Langen (Fachausstellung)
    Telefon: +49-(0)2 01-81 28-3 10
    Telefax: +49-(0)2 01-81 28-6310
    E-Mail: angela.langen@vgb.org

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