Konzept für die Bewertung menschlicher Fehlhandlungen in technischen Systemen

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ISBN: urn:isbn:978-3-86875-481-0
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Kurzbeschreibung

Im Jahr 1989 wurde – aufbauend auf dem Stand der Technik – für die Kernkraftwerksbetreiber, die im Fachverband der Strom- und Wärmeerzeuger (VGB) in Essen zusammengeschlossen sind, eine erste Fassung eines Bewertungskonzeptes für Personalhandlungen erstellt. Umfangreiche Literaturstudien führten bei der Erstellung des Bewertungskonzeptes zu der Entscheidung, die Methode THERP nach Swain [1] und die ebenfalls von Swain entwickelte vereinfachte Methode ASEP [10] zugrunde zu legen.

Ziel des Bewertungskonzeptes war es, durch Standardisierung die Vergleichbarkeit der durchgeführten Analysen und der Ergebnisse zu gewährleisten und die Dokumentation dieser Analysen zu unterstützen. Dieses Bewertungskonzept hat sich bei den Probabilistischen Sicherheitsanalysen für deutsche kerntechnische Anlagen bewährt.

Im Rahmen der beiden von den Betreibern über den VGB beauftragten Überarbeitungen des Konzeptes wurde der Stand der Technik analysiert sowie relevante Entwicklungen zur Methodik aufgegriffen und integriert oder zumindest kommentiert. Für bestimmte Sonderfälle werden die Methoden HCR [13] und FLIM [21] vorgesehen sowie im Bereich kognitiver Handlungen auch das HCR Verfahren nach Hannaman [5] empfohlen. Darüber hinaus werden die Verfahren HCR-ORE und CBDT vorgestellt, die eine signifikante Erweiterung bzw. Modifikation des HCR Verfahrens darstellen.

Neben einer umfassenderen Würdigung der Handlungsanalyse nimmt auch die Propagation von Datenunsicherheiten auf das Endergebnis einen größeren Stellenwert im Vergleich zum ursprünglichen Konzept von 1989 ein.Die Nachvollziehbarkeit des überarbeiteten Konzeptes zur Bewertung von Fehlhandlungen in technischen Systemen für Probabilistische Sicherheitsanalysen in deutschen kerntechnischen Anlagen wird in den 3 Dokumentationsteilen vermittelt.Der Entwicklung des Bewertungskonzeptes ist der erste Teil des Merkblattes gewidmet.

In einem zweiten Teil wird als Beispiel der Einfluss von Personalhandlungen auf das Ereignis „Dampferzeuger-Heizrohrbruch“ analysiert, wodurch die Praktikabilität des Ansatzes belegt wird.

Ergänzend sind im dritten Teil auszugsweise die Tabellen aus dem Swain Handbuch in einer deutschen Übersetzung hinterlegt.

Die Darstellungen basieren auf einem Abschlussbericht [26], der im Rahmen des VGBForschungsvorhabens „Einbindung des Verfahrens HCR-ORE in das HRA-Bewertungskonzept“ (SA „AT“ 54/07) erstellt wurde.

Dieses Merkblatt soll das methodische Vorgehen beschreiben, wie Personalhandlungen in technischen Systemen bewertet werden können.

Konzept für die Bewertung menschlicher Fehlhandlungen in technischen Systemen

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