Richtlinie für die Planung und Bestellung von Anlagen zur Minderung von Stickstoffoxidemissionen

ehem. Bestell-Kennz.: Nein
ISBN: urn:isbn:978-3-86875-090-4
Bestell-Kennz.: R305
Erscheinungsdatum: 01.04.1987
Gewicht: 120 g

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Kurzbeschreibung

Diese Richtlinie behandelt nur Sekundärverfahren, die das in Großfeuerungsanlagen bei der Verbrennung gebildete NOx aus dem Rauchgas entfernen. Primärverfahren, die die NO x-Bildung bereits bei der Verbrennung einschränken, werden nicht behandelt . Die Primärverfahren sollten bei entsprechenden Richtlinien der Brenner- und Feuerungsbauarten erfaßt bzw. ergänzt werden.

Die Sekundärverfahren umfassen Reduktions- und Oxidationsverfahren. Reduktionsverfahren basieren auf der thermischen Reduktion der Stickstofoxide mitels NH der anderen ReduktionSmitteln, die zwiSchen 1100 und 950 °C abläuft, oder der katalytischen Reduktion bei Temperaturen von 450 biS 90 °C (90 °C beziehen sich auf das Aktivkoksverfahren) im Gas, oder der Reduktion in wäßriger Lösung zwiSchen 70 und 40 °C . Ziel der Reduktion ist die Umwandlung der Stickstoffoxide in molekularen Stickstoff, der schadlos emittierbar ist.

Die Oxidationsverfahren erzeugen auf dem Weg über NO2 letztlich Nitrate, die als Handelsdünger einsetzbar sind. 

Die meisten Simultanverfahren, die gleichzeitig NOx und SO2 entfernen, lassen sich in getrennte Verfahrensstufen teilen, von denen jeweils auch jede Stufe für sich einsetzbar ist .

Bei der Bestellung von Simultanverfahren sollten neben der vorliegenden Richtlinie auch die entsprechende VGB-Richtlinie für die Planung und Bestellung von Rauchgasentschwefelungsanlagen (REA) - VGB-R 303H - für die Gesichtspunkte der Entschwefelung herangezogen werden. Das gilt analog bei RauchgasreinigungSverfahren, die zusätzlich die Entstaubung umfassen, für die die entsprechende VGB-Richtlinie für die Bestellung von Entstaubungsanlagen für Dampferzeuger - VGB-R 301H - zu beachten ist.

Die nachträgliche Integration von DENOX-Anlagen in bestehende Kraftwerksanlagen, die - wie bei der Rauchgasentschwefelung - auch bei der Stickoxidminderung in nächster Zukunft die überwiegende Anwendungsform sein wird, Verursacht unterschiedliche Randprobleme bei der Nachrüstung, wie fehlendes Platzangebot, Kesselstillstand, Vorgabe der REA usw ., die gegebenenfalls andere Verfahren als bei einer Neuanlagenplanung notwendig machen.

Die Aussagen dieser Richtlinie basieren auf dem gegenwärtigen Erfahrungsstand. ln diesem Rahmen dient diese Richtlinie wesentlich als Checkliste zur Planung und Vertragsvorbereitung . Sie kann auch bei der vereinbarten Anwendung Regelungen Von Einzelheiten zwischen Besteller und Lieferer nicht ersetzen.

Richtlinie für die Planung und Bestellung von Anlagen zur Minderung von Stickstoffoxidemissionen

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